Hallo! Herzlich willkommen auf meiner Homepage bei GMX.
Das E r stellen von Texten empfinde ich als Kinderkram gegenüber
dem H i n e i n stellen der Texte ins Internet!! Glaube, dass manch
interessanter Schriftsteller,DichterIN an dieser Hürde scheitert.
Schade.-
Ein Spruch aus meinem Band Die Reseolre-Legende, ISBN
3-934806-00-7:
Das Ende eines Irrwegs
Es gab keinen Ausweg;
der Rückweg zu lang.
Am Ende die Kugel.
Petra und Gerd.
Kontakt: bejot@gmx.at
Diskussion über die mangelnden Urheberrechtsschutz-Möglichkeiten
im Internet. Es sagte Mihaly Fiscor von der »Weltorganisation für
geistiges Eigentum«(WiPo): »Wenn wir die Autoren nicht schützen,
sind sie unsicher über die Akzeptanz und Vergütung ihres Werks.
Wenn sie dann ihr Potential nicht mehr voll ausschöpfen, wird es
keine Kultur mehr geben. Wir werden dann nicht nur mit leeren Taschen
dastehen, sondern auch mit leeren Gesichtern, leeren Händen, einem
leeren Leben«.
Teleskop der Sternwarte
Neanderhöhe Hochdahl e. V.

Vernissage
Ich betrete ihn gern, den Ausstellungsraum;
den Marktplatz der kleinen Eitelkeiten.
Bezahle auch gern mit harter Münze
den Vorzug, mich zur Schau zu stellen.
In unbestimmbarer Währung fließt mir
ein Gewinn der Freude und Lebenslust zu
¨Kunst in der Gemeinschaft genießen heißt, sich nicht nur über die Freude Gleichgesinnter zu freuen, sondern auch Amüsement über die, die sich über das Dargebotene ärgern.¨
a b e r:

¨Wenn ein Mitglied eines Kunstvereins im Hinblick auf Kritik am künstlerischen Schaffen
eines a n d e r e n Mitglieds das Wasser nicht halten kann muss damit rechnen, s e l b s t
nass gemacht zu werden ¨(aus: "Die Reseolre-Legende", v .bejot)

Botschaft
I
ch
war dabei,
beim Großen Knall.
Bin schon uralt,
und grad erst geborn.
Kurz war der Weg durch' s
weite All,
hab nicht ein Quäntchen
Zeit verlorn.
Ich bringe Fracht
vom Urbeginn,
kenn kein Danach und kein
Vorher.
Mein Flug - zu Ende. Dring
zuletzt
ein in dein Auge. Jetzt.
(aus: ,,Die Reseolre-Legende", v. Bejot; ISBN 3-934806-00-7)
Ausblicke aus der Kanalisation
Langsam schiebt der Mann seinen helmbedeckten Kopf aus dem Kanalloch.
Umsichtig prüft er den heranbrandenden Verkehr, der nur durch das
Spinnweb von wenigen rot-weißen Latten und Bändern davon abgehalten
wird, an diesem dampfenden Loch zu kollabieren.
Es regnet. Die zischenden Reifen des Morgenverkehrs wirbelt ihm Was-
serdunst ins Gesicht. Durch das U-Profil der Straßenbahnschienen
schwallt träge das Regenwasser. Gurgelnd versackt das von farbigen
Ölschlieren bedeckte Rinnsal des Bordsteins im Gully.
Unter seinen fest in den Steigeisen verklammerten Stiefeln die
Sturzflut der Ursuppe aus menschlichen Ausscheidungen, verdünnt
mit dem überschüssigen Zwangswasser ferner Bäche, Flüsse, Seen und
dem Untergrund. Die schlaffen, dünnen Latexhäute, aufgequollenen
Wattebäusche, schmale und breite Zellstoffstreifen mit bunten Kunst-
stoffolien, das winzige, fast schon skelettierte, zartgliedrige Kör-
perchen treiben in Schußfahrt vorbei an den quietschenden Ratten,
dem namenlosen, hochauflösenden feuchten Grab der Milliarden Bakte-
rien zu.
Der aufsteigende, miasmatische raubtierhafte Geruch, legt sich ihm
wie eh und je seit fast dreißig Jahren auf seinen Atem. Der Mann
zieht sich die Kapuze seines orangenen Arbeitsanzugs über die regen-
nassen Haare, wischt sich das Regenwasser aus dem Gesicht, schaut
mißmutig zwischen seine Beine nach unten und murmelt:"Alles Scheiße".
( aus:" Die Reseolre-Legende" Nicht lulli; kein Schnulli ISBN: 3-934806-00-7 )
Moderne Dichtung? Sie ist sehr wohl schon in Sicht. Es ist die
Dichtung, die der Dichter s e l b s t (autonom) vorträgt,
und
zwar genau so,wie es der Dichter niederschrieb; Manuskript, Drehbuch,
Textrolle, u.s.w., und wie es der Dichter
m e i n t e. Und zwar
ohne das Filter von Lektoren, Verlegern, Regisseuren, Interpreten,
Kritikern.
Mit einem Wort: Moderne Dichtung. -
http://www.die-steinzeit-ung.de/
Die „pflege“ einer fast zehn jahre alten homepage ist ist fast genauso vertrackt wie die erstellung einer solchen (s.o.).
Denn in dieser zeit (erdgeschichlich wären es äonen!) des fortschritts der internettechnologie sind manche anwendungen nicht
mehr vorhanden, andere jedoch so modern, dass es abermals gehörigen gehirnschmalzes bedarf, um nicht als dödel
zu erscheinen. Oder erliege ich dem irrtum „Ooch. Heute ist doch alles viel einfacher. Wo ich früher mit zehn knöpfen
(neudeutsch:buttons) zehn funktionen aufrufen konnte, rufe ich mit z w e i knöpfen h u n d e r t funktionen auf“ ? -
Ein zugeständnis an den fortschritt des internet mache ich gerne: Die gepflegte kleinschreibung der deutschen schrift.
Es ist nicht einzusehen, dass ich mich wie ein mittelalterlicher mönch in seiner klause fühle, der in purer selbstverliebtheit
in seine kunst majuskeln für jedes ding zur größeren ehre gottes malt, und dies auch noch arabesk.